Es muss nicht immer ein "Heim" sein!

5 Alternativen zum sogenannten "Altenheim"

Nach langer Zeit der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem Sie evtl. merken, dass Sie mehr Unterstützung im Alltag benötigen als früher. Sicher haben Sie schon einmal in Gedanken diese Situation durchgespielt und wissen in etwa, was Sie sich vorstellen könnten und was für Sie nicht in Frage kommt.
Haben Sie keine Angst oder Panik. Sprechen Sie erst einmal in Ruhe mit vertrauten Menschen wie Ihrem Partner, den Kindern oder anderen über Ihre Beobachtungen und Lösungsideen. Meist filtert sich in einem solchen Gespräch schnell heraus, was Ihre Angehörigen leisten können, um Sie zu unterstützen und in welchem Maße evtl. weitere Hilfe benötigt wird. Kommen Sie dann gemeinsam tatsächlich zu dem Entschluss, sich externer Hilfe zu bedienen oder auch einen Umzug zu organisieren, holen Sie sich mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen der jeweiligen Hilfs- bzw. Wohnangebote.
Glücklicherweise gibt es heutzutage viele verschiedene
Auswhlmöglichkeiten für ein Wohnen im Alter, so wie man es
sich wünscht. Außerdem sind die Standards in der Pflege- und Seniorenbetreuung in den letzten Jahren enorm gestiegen zum Vorteil der Betreuten. Heute steht bei diesen Berufen und den meisten Wohnformen der Mensch im Fokus und wird mit seinem Wunsch nach Eigenverantwortung und Selbstständigkeit ernst genommen.
Wir stellen Ihnen hier 5 Wohnformen vor, die diesen Ansprüchen gerecht werden:


1. Zuhause wohnen
Ein großer Teil der Senioren in Deutschland verbringt seinen
Lebensabend in den eigenen vier Wänden. Hierbei kann das
Wohnumfeld durch bauliche Maßnahmen an den Menschen
angepasst. Die Kosten für die Umbauten werden in vielen Fällen von den Pflegekassen bezuschusst. Hier können Sie bis zu 4.000€ Umbauzuschuss bekommen. Die Unterstützung im Alltag wird hierbei meist von Angehörigen, teils auch durch Freunde übernommen. Mit steigendem Hilfebedarf kann durch die Bewilligung durch die Pflegekasse von Sachleistungen oder das Pflegegeld auch ein Pflegedienst Ihrer Wahl beauftragt werden.


2. Pflege im Quartiersbezug oder auch wohnen in
Wohngruppen oder „Dementen WG´s“

Hierbei ziehen Sie in ein Gebäude, in dem mehrere Senioren mit den gleichen Krankheitsbildern leben. Der Vermieter schließt mit Ihnen den Mietvertrag. In der Nachbarschaft gibt es einensogenannten Pflegekern, der ausschließlich für Ihren Wohnkomplexoder Wohnbereich zuständig ist. Dieser schließt für die gewünschten Pflegeleistungen ebenfalls einen Vertrag mit Ihnen. Bei dieser Wohnform können Sie das Pflegegeld mit Hilfe der Kombilösung auf Miete und Pflege gut aufteilen. Nachteil: Meist können Sie hierbei den Pflegedienst nicht selbst wählen. Die Kosten richten sich nach der Miete. Meist ist diese an den Mietspiegel des Ortes angepasst.

 

3. Wohn- Haus- und Nachbarschaftsgemeinschaften
Hierunter fallen die klassischen Senioren-WGs, die Sie eventuell aus Filmen kennen. Diese Wohnform ist gerade bei alleinstehenden Senioren, die noch sehr gut alleine klar kommen, aber Gesellschaft und Gleichgesinnte suchen, beliebt. Bewohner einer gemeinsamen oder nah anliegenden Wohnung unterstützen sich gegenseitig. Hierbei geht die gegenseitige Hilfe in der Regel kaum über die Unterstützung
beim Einkauf oder die Begleitung zum Arzt hinaus. Ziel einer solchen Wohnform ist, möglichst lange die Privatsphäre zu bewahren und soziale Kontakte zu knüpfen. Die Kosten beschränken sich hier auf die jeweiligen Mietkosten der Wohnung oder des Zimmers in einer WG.


4. Betreutes Wohnen oder Service-Wohnen
Ähnlich wie bei den beiden vorherigen Beispielen organisieren Sie Ihren Alltag hier weitgehend selbstständig. Sie mieten ein seniorengerechtes und barrierefreies Appartement, welches individuell möbliert und gestaltet werden darf. Ihre Angehörigen und Freunde werden vom Personal als Partner und Gäste behandelt. Geplante Ausflüge oder Urlaube bedürfen lediglich der Abmeldung bei Ihrer Pflegeperson. Die größtmögliche Freiheit haben Sie bei Einrichtungen, die die Möglichkeit der eigenen Auswahl von Pflegedienst, Physiotherapie oder Essensangebot ermöglichen. Im besten, aber leider auch im seltensten Fall, bietet der Vermieter durch eine unabhängige Pflegeberatung Informationen und Lösungsvorschläge für Sie an, auf deren Grundlage Sie dann frei entscheiden können. Bei der Wohnform des Betreuten Wohnens gibt es in puncto Service und Angebot von Haus zu Haus große Unterschiede. Gerade die Freizeitangebote richten sich meist nach der jeweiligen durchschnittlichen Mobilität und Aktivität der Mieterinnen und Mieter. Im Betreuten Wohnen ist meistens ein Leben, auch als Pflegefall, bis zum Tod möglich. Die monatlichen Kosten in den verschiedenen Bundesländern und Gemeinden fallen sehr unterschiedlich aus.

 

Wir helfen Ihnen gerne unparteiisch bei allen Entscheidungen und beraten Sie ganz individuell. Rufen Sie uns gerne an und wir vereinbaren einen zeitnahen Termin.


5. Wohnstifte und Seniorenresidenzen
Diese Einrichtungen sind überdurchschnittlich gut ausgestattet, meist besitzen sie eine hotelähnliche Atmosphäre. Sie bewohnen ein eigenes Appartement oder eine Wohneinheit, während sich die Dienstleistungen der Residenz bis zur vollständigen Pflege in eigenen Räumen in das Haus miteingliedern. In Seniorenresidenzen ist das
Freizeitangebot meist sehr umfangreich (Schwimmhallen, Bibliotheken, Theatervorstellungen oder Lesungen und Ausflüge). Residenzen sind frei finanziert. Kostenbeispiel aus Hamburg/Oevelgönne: 1,5Zi., 38m², Warmmiete ab 2.488,46 € (ohne Pflegeleistungen und Freizeitaktivitäten. Ca+1.200€)

So entscheiden sich die heutigen Senioren:

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