Grund- und Behandlungspflege
Von der Unterstützung beim Waschen und Anziehen bis zu Medikamentengabe, Verbandwechsel und Wundversorgung. Alles durch unser eigenes Pflegeteam, das Sie täglich sehen.
Betreutes Wohnen Plus im Seniorenzentrum an der Mühle: Sie mieten ein barrierefreies Apartment und richten es mit Ihren eigenen Möbeln so ein, wie es Ihnen gefällt. Die Unterstützung legen wir genau darum herum, in dem Umfang, der Ihnen gerade guttut.
Fast niemand zieht zu uns, weil er unbedingt umziehen wollte. Die meisten kommen, weil vier Dinge zusammengekommen sind, die einzeln je für sich noch zu schaffen waren.
Die Treppe in den ersten Stock, die Schwelle zur Terrasse, das Bad, in dem kein Rollator wendet. Vieles davon lässt sich nicht umbauen, und der Garten wird jedes Jahr größer, obwohl er gleich groß bleibt.
Die Kinder wohnen weiter weg oder sind selbst voll eingespannt. Aus dem gelegentlichen Einkauf ist ein fester Wochenplan geworden, und beiden Seiten ist das längst unangenehm.
Die Wege in den Ort sind zu weit geworden, der Bekanntenkreis ist kleiner geworden. Einsamkeit im Alter ist kein Randthema, sie ist bei vielen der eigentliche Grund für den Umzug.
Ein Sturz im Flur, ein Kreislauf, der wegsackt. Tagsüber findet sich immer jemand. Die Frage, die Angehörige wirklich wachhält, ist die nach zwei Uhr nachts.
Das Leben endet, wenn ich ins Heim gehe. Da fühle ich mich eingesperrt.
Diesen Satz hören wir bei fast jedem ersten Gespräch. Er ist der Grund, warum viele den Umzug so lange hinausschieben, bis ihn ein Sturz oder ein Krankenhausaufenthalt für sie entscheidet.
Sie schließen Ihre eigene Tür auf und wieder zu. Wann Sie wollen.
Betreutes Wohnen Plus ist kein Heim. Sie haben ein eigenes Apartment, einen eigenen Schlüssel, dürfen Ihr Auto mitbringen und kommen und gehen, wann es Ihnen passt. Viele testen das in den ersten Wochen ganz bewusst aus. Der Unterschied: Wenn wirklich einmal etwas ist, steht sofort jemand an Ihrer Seite.
Im klassischen betreuten Wohnen ist an ein oder zwei Tagen in der Woche für ein paar Stunden jemand im Büro, an den Sie sich wenden können. Das reicht, solange nicht viel passiert. Sobald der Versorgungsaufwand steigt, kommt dieses Modell an seine Grenzen, und dann folgt in aller Regel der nächste Umzug ins Pflegeheim. Genau an dieser Stelle setzt das Plus an.
Im Haus ist zu jeder Tages- und Nachtzeit jemand ansprechbar. Sie drücken einen Knopf, und es kommt ein Kollege, den Sie kennen und der wenig später bei Ihnen steht.
Sie wählen aus, was Sie brauchen, und zahlen genau dafür. Steigt der Bedarf, kommt etwas dazu, und wenn es Ihnen wieder besser geht, nehmen wir etwas heraus. Beides ist bei uns völlig normal.
Sie haben ein abgeschlossenes Apartment mit eigenem Schlüssel und eigenen Möbeln. Wer kommt, klingelt. Diese Selbstverständlichkeit ist im Alltag deutlich mehr wert, als sie auf dem Papier klingt.
Weil wir ambulant abbilden, was Sie sonst nur stationär bekommen, muss niemand ausziehen, nur weil der Pflegebedarf steigt. Den zweiten Umzug beschreiben fast alle Familien als den schwersten.
Wie weit das trägt, ist die Frage, die uns am Telefon am häufigsten gestellt wird. Die ehrliche Antwort: sehr weit, aber nicht unbegrenzt. Wo unsere Grenzen liegen, sagen wir Ihnen von Anfang an, damit Sie in Ruhe planen können.
Beratungstermin vereinbaren
Diese Frage stellen fast alle, die zu uns kommen, und sie ist der eigentliche Grund, warum viele Menschen zu Hause nicht mehr richtig schlafen. Die Antwort bei uns ist einfach: Sie drücken einen Knopf, und es kommt jemand, der im selben Haus ist und Sie kennt. Jemand, der schon da ist und wenig später bei Ihnen steht.
Gleichzeitig ist bei uns nichts abgeschlossen. Es gibt kein verriegeltes Tor und keine festen Ausgangszeiten. Sie kommen und gehen, wann Sie möchten, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Viele testen genau das in den ersten Wochen bewusst aus, weil sie es aus Erzählungen über Heime anders kennen. Uns ist das recht, denn es beantwortet die Frage besser als jede Broschüre.
Nach dem gemeinsamen Gespräch entsteht Ihr persönlicher Leistungskatalog. Er kann klein anfangen und jederzeit wachsen. Das sind die Bausteine, aus denen er sich zusammensetzt.
Von der Unterstützung beim Waschen und Anziehen bis zu Medikamentengabe, Verbandwechsel und Wundversorgung. Alles durch unser eigenes Pflegeteam, das Sie täglich sehen.
Jemand, der Zeit hat: für einen Spaziergang, für den Papierkram, für ein Gespräch am Nachmittag oder für die Begleitung zum Arzt. Genau der Baustein, der Angehörige am meisten entlastet.
Jeden Tag wird frisch gekocht. Sie können in den gemeinsamen Essensräumen essen oder in Ihrem Apartment. Wer möchte, hilft in der Vorbereitung mit, ganz freiwillig.
Reinigung des Apartments, Wäsche, Bettwäsche und Einkäufe. Genau das, was viele zu Hause irgendwann nicht mehr geschafft haben und was zuletzt die Familie übernommen hat. Das schenkt Ihnen Zeit und Ihren Angehörigen die Wochenenden zurück, die sie bisher für die Anfahrt gebraucht haben.
Auch nachts ist jemand da. Das ist der Punkt, der bei Angehörigen für die spürbarste Erleichterung sorgt, weil das nächtliche Alleinsein wegfällt.
Ärzte, Physiotherapie, Fußpflege und Friseur kommen zu Ihnen ins Haus, Sie bleiben einfach sitzen. Dazu Veranstaltungen im Haus, von Hockergymnastik über Hundebesuche bis zur Modenschau.
Ihr Preis setzt sich bei uns aus der Grundmiete, den Nebenkosten, der Pauschale für die Betreuungsleistungen und genau den Bausteinen zusammen, die Sie darüber hinaus gewählt haben. Die Pflegekasse übernimmt davon je nach Pflegegrad einen erheblichen Teil. Im Pflegeheim zahlen dagegen alle denselben Satz, unabhängig davon, welche Leistungen sie nutzen. Deshalb liegen viele Bewohner am Ende unter einem vergleichbaren Heimplatz. Was in Ihrem Fall herauskommt, rechnen wir im Beratungsgespräch offen mit Ihnen durch.
Der häufigste Einwand, den wir hören, ist die Sorge vor der Verkleinerung. Ist ein Apartment wirklich groß genug, wenn man jahrzehntelang ein Haus bewohnt hat? Diese Sorge ist verständlich, und trotzdem hören wir hinterher fast immer dasselbe: Die kurzen Wege sind das Beste daran.
Wer keine Treppe mehr steigt, keinen Garten mehr pflegen muss und kein Zimmer mehr heizt, das seit Jahren leer steht, hat auf einmal deutlich mehr Energie für die Dinge, die im Alltag wirklich zählen. Und für alles, was mehr Platz braucht, gibt es die Gemeinschaftsflächen im Haus, die Sie auch für Ihren eigenen Geburtstag mit Gästen nutzen können.
Viele Menschen kommen zu uns, weil sie zu Hause kaum noch rausgekommen sind. Die Wege waren zu weit, alte Bekannte sind weggezogen oder gestorben, und der Tag hat sich immer weiter zusammengezogen. Einsamkeit im Alter gehört zu den häufigsten Gründen für den Einzug, auch wenn sie im Gespräch selten so genannt wird.
Kontakt entsteht bei uns über räumliche Nähe und über feste gemeinsame Punkte im Tagesablauf, weniger über ein Freizeitprogramm. Wer sich zum Mittagessen an denselben Tisch setzt, kommt irgendwann auch am Nachmittag ins Gespräch. Es bilden sich Spielrunden, Bewohner nehmen sich gegenseitig mit in die Stadt, und alte Bekanntschaften aus dem Ort flammen wieder auf.
Dazu kommen die Kinder unserer Mitarbeiter, die in den Ferien mit im Haus sind, Hundebesuche und die Möglichkeit, im Gemüsebeet mitzumachen. Alles ist ein Angebot, nichts ist Pflicht. Und genau weil es jeden Tag da ist, findet sich für jeden das Richtige.
Es wird jeden Tag frisch gekocht, und gegessen wird gemeinsam. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der Grund, warum bei uns fast von selbst Kontakte entstehen.
Wer möchte, hilft vorher beim Kartoffelschälen oder Möhrenputzen, einfach weil es Freude macht, gebraucht zu werden. Aus dieser Nähe wächst mehr, als man planen könnte.
Sie entscheiden am Ende, ob und wann. Wir sorgen dafür, dass Sie bis dahin alles wissen, was Sie für diese Entscheidung brauchen.
Ein Anruf oder eine kurze Nachricht genügt, in der Sie uns erzählen, worum es geht. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags zurück.
Sie kommen vorbei, wir zeigen Ihnen die Räumlichkeiten und die freien Apartments. Sie bekommen ein Gefühl dafür, wie es hier zugeht, am besten rund um die Mittagszeit.
In Ruhe gehen wir durch, was im Alltag gut läuft und wo Unterstützung nötig ist. Daraus ergibt sich, welche Bausteine für Sie wirklich sinnvoll sind.
Auf Wunsch ermittelt unsere Pflegeberatung, welcher Pflegegrad zu Ihrer Situation passt, bereitet den Antrag vor und ist bei der Begutachtung dabei.
Sie erhalten Ihr individuelles Paket mit einem klaren Preis, und erst wenn das für Sie passt, sprechen wir über den Termin. Anpassen lässt es sich später jederzeit wieder.
In der Regel ab 60 Jahren. Wer jünger ist, kann ebenfalls einziehen, wenn ein Pflegegrad oder ein Schwerbehindertenausweis vorliegt. Unsere Bewohner sind zwischen sechzig und weit über neunzig, und die meisten kommen zu uns, weil sie sich eine Wohnsituation wünschen, die wieder zum Leben passt.
Nein. Viele ziehen zu uns, bevor überhaupt ein Pflegegrad besteht, einfach weil das Haus nicht mehr zu bewältigen ist. Wenn später Unterstützung nötig wird, steht Ihnen unsere hauseigene Pflegeberatung zur Seite und unterstützt Sie bei der Antragstellung und der Einstufung. Genau das ist der Vorteil daran, dass Beratung und Pflege bei uns zusammengehören.
Die Miete umfasst Ihr Apartment, die Nutzung der Gemeinschaftsflächen, des Innenhofs und des Gartens sowie die Instandhaltung. Dazu kommen die Nebenkosten und die Pauschale für die Betreuungsleistungen. Alles Weitere, also Pflege, Hauswirtschaft und Mahlzeiten, wählen Sie einzeln dazu, und die Pflegekasse übernimmt davon je nach Pflegegrad einen erheblichen Teil. Den vollständigen Überblick verschaffen wir Ihnen in Ruhe im Beratungsgespräch.
Das wechselt, deshalb lohnt sich ein kurzer Anruf: Dann bekommen Sie den aktuellen Stand und wissen sofort, woran Sie sind. Sollte gerade nichts frei sein, notieren wir Ihr Anliegen und melden uns, sobald sich etwas ergibt.
Ja, beides. Stellplätze sind vorhanden, und wer noch fährt, fährt weiter. Es gibt kein verschlossenes Tor und keine Ausgangszeiten, weder tagsüber noch nachts. Wenn Sie irgendwann nicht mehr selbst fahren möchten, übernehmen wir Einkäufe und Begleitung zu Terminen, und die Bushaltestelle liegt direkt vor der Tür.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns kurz, was gerade ansteht. Am schönsten ist es, wenn Sie einfach vorbeikommen: Wir zeigen Ihnen das Haus, Sie lernen die Menschen kennen, die hier leben und arbeiten, und wir rechnen in Ruhe durch, wie ein passendes Paket für Sie aussehen kann.