Pflegegrad prüfen
Wir gehen Ihre Situation Punkt für Punkt durch und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Einstufung oder eine Höherstufung realistisch ist. Diese Einschätzung bekommen Sie, bevor irgendetwas beantragt wird.
In Hankensbüttel begleiten wir Familien durch Antrag, Begutachtung und Bescheid. Wir hören zu, ordnen die Situation in Ruhe ein und kümmern uns um den Schriftverkehr mit der Pflegekasse. Als Agentur Südheide gehören wir zum Pflegeberatungs-Kompetenz-Netzwerk.
Fast alle Leistungen der Pflegeversicherung hängen an einer einzigen Zahl. Wer zu niedrig eingestuft ist, bekommt weniger Geld, weniger Entlastung und weniger Hilfsmittel, als eigentlich möglich wäre, und merkt das häufig über Jahre nicht.
Vier Situationen führen fast immer zu einem Anruf bei uns. Wenn Sie sich in einer davon wiedererkennen, lohnt sich ein Gespräch, solange noch Zeit für eine gute Entscheidung da ist.
Die meisten Familien sprechen zuerst mit der Pflegekasse, dann mit einem Pflegedienst, dann mit dem Medizinischen Dienst und erklären jedes Mal dasselbe von vorn. Bei uns laufen Beratung, ambulante Pflege und Betreutes Wohnen Plus in einem Haus zusammen, und deshalb reicht ein Gespräch, damit alles Weitere seinen Weg geht.
Wer nur Anträge ausfüllt, sieht die Hälfte nicht. Weil wir täglich selbst pflegen und betreuen, wissen wir, wie sich ein Hilfebedarf im Alltag tatsächlich zeigt und wie er im Gutachten ankommen muss, damit er zählt. Seit 1996 beraten wir Familien zu Pflegegraden, Leistungsansprüchen und Anträgen, und in der Pflegeberatung Kroll sind daraus seit 2005 mehrere tausend Beratungen geworden.
Pflegeberatung und Pflege gehören bei uns ins selbe Haus, und das ist in der Branche die Ausnahme. Deshalb schaut von Anfang an jemand mit, der den Alltag kennt und zugleich weiß, worauf es bei einer Begutachtung ankommt. Genau diese Kombination hilft dabei, dass am Ende der Pflegegrad herauskommt, der zur tatsächlichen Situation passt.
Sehr viele Familien haben einen Pflegegrad, der nicht mehr zur tatsächlichen Situation passt. Das fällt oft jahrelang niemandem auf, weil sich der Zustand langsam verändert und der Alltag irgendwie weiterläuft. Die Folge ist, dass Unterstützung ungenutzt bleibt, die der Familie offenstehen würde.
Was der höhere Pflegegrad konkret bringt, übersehen viele Familien. Es geht nicht nur um ein paar Euro mehr im Monat, sondern um Leistungen, die den Alltag spürbar leichter machen.
Was in Ihrem Fall sinnvoll ist und welche Schritte wir für Sie übernehmen, besprechen wir in einem persönlichen Gespräch.
Wir gehen Ihre Situation Punkt für Punkt durch und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Einstufung oder eine Höherstufung realistisch ist. Diese Einschätzung bekommen Sie, bevor irgendetwas beantragt wird.
Wir stellen den Antrag bei der Pflegekasse, führen den Schriftwechsel und halten die Fristen im Blick. Sie unterschreiben einmal eine Vollmacht und müssen sich um den Rest nicht kümmern.
Viele Familien stellen sich beim Gutachtertermin besser dar, als der Alltag wirklich ist. Wir gehen vorher gemeinsam durch, worauf es ankommt und was unbedingt zur Sprache gehört.
Auf Wunsch sind wir beim Termin mit dem Medizinischen Dienst dabei, ergänzen aus fachlicher Sicht und sorgen dafür, dass nichts Wichtiges untergeht. Für Angehörige nimmt das spürbar Druck aus der Situation.
Wir lesen das Gutachten gegen und sagen Ihnen, ob das Ergebnis zur Wirklichkeit passt. Wenn es das nicht tut, formulieren wir den Widerspruch fachlich begründet und achten auf die Frist.
Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, Hilfsmittel, Zuschüsse zum Wohnumfeld: Wir erklären verständlich, welche Unterstützung für Sie infrage kommt, und zeigen Ihnen, wie Sie sie abrufen.
Sagen Sie einfach, worum es gerade geht. Alles Weitere sortieren wir gemeinsam.
Ein Anruf oder das Formular auf dieser Seite genügt. Sie erzählen uns kurz, um wen es geht und was im Alltag gerade schwierig ist. Daraus ergibt sich, ob ein Termin sinnvoll ist.
Im persönlichen Gespräch gehen wir den Alltag Schritt für Schritt durch, von der Körperpflege bis zur Orientierung. Angehörige sind ausdrücklich willkommen, auch per Telefon aus der Ferne.
Sie unterschreiben eine Vollmacht, danach übernehmen wir Antrag, Schriftwechsel und Fristen. Sie müssen mit der Pflegekasse selbst nicht mehr verhandeln.
Vorher gehen wir gemeinsam durch, worauf es beim Termin ankommt. Auf Wunsch sind wir dabei, ergänzen aus fachlicher Sicht und sorgen dafür, dass nichts Wichtiges untergeht.
Wir lesen das Gutachten gegen, erklären Ihnen das Ergebnis und legen, wenn es nötig ist, fristgerecht Widerspruch ein. Danach zeigen wir Ihnen in Ruhe, welche Leistungen Sie ab sofort nutzen können.
Der Pflegegrad entscheidet mit darüber, was eine Versorgung am Ende kostet und welche Hilfen dazugehören. Deshalb lohnt sich der Blick darauf in beide Richtungen, für Familien, die schon bei uns sind, und für alle, die gerade erst überlegen.
Vor dem Start klären wir den Pflegegrad, damit die Versorgung von Anfang an auf einer sauberen Grundlage steht und Sie wissen, was die Kasse übernimmt. Läuft die Pflege bereits, merken unsere Pflegekräfte als Erste, wenn der Hilfebedarf schneller wächst als die Einstufung, und wir prüfen gemeinsam eine Höherstufung.
Zum ambulanten PflegedienstWer über einen Einzug nachdenkt, kann vorher klären lassen, welche Einstufung realistisch ist und welche Leistungen davon getragen werden. Wer schon bei uns wohnt, kommt oft ganz ohne Pflegegrad an, und wir sehen uns an, ob die Einstufung noch zum Alltag im Apartment passt.
Zum Betreuten Wohnen PlusDas gilt auch umgekehrt. Wenn sich aus der Beratung heraus zeigt, dass mehr Unterstützung nötig wird, sind der Pflegedienst und das Betreute Wohnen Plus im selben Haus erreichbar, und Sie müssen Ihre Geschichte kein zweites Mal erzählen.
Sie sprechen mit einem Berater hier in Hankensbüttel und haben zugleich das Wissen eines bundesweiten Netzwerks im Rücken. Im Netzwerk teilen Pflegeberater aus vielen Jahren Praxis ihr Wissen miteinander, und weil sich Gesetze, Begutachtungsrichtlinien und die Handhabung der Pflegekassen laufend ändern, spricht sich das dort schneller herum als in einem einzelnen Büro. Für Sie ändert das am Weg nichts: Sie vereinbaren den Termin hier bei uns, und wenn im Einzelfall eine zweite fachliche Meinung sinnvoll ist, holen wir sie innerhalb des Netzwerks ein.
Nein, im Gegenteil. Gerade vor dem ersten Antrag ist ein Gespräch sinnvoll, weil sich dann noch alles richtig aufsetzen lässt. Wir sagen Ihnen offen, ob eine Einstufung realistisch ist, bevor Sie Zeit in ein Verfahren stecken. Alles Weitere besprechen wir dann in einem kostenlosen Erstgespräch.
Ja, und das ist einer der häufigsten Gründe, warum Familien sich bei uns melden. Wir lesen das Gutachten gegen, gleichen es mit dem tatsächlichen Alltag ab und formulieren den Widerspruch fachlich begründet. Wichtig ist nur, dass Sie sich rechtzeitig melden, denn für den Widerspruch läuft eine Frist. Vereinbaren Sie in diesem Fall am besten gleich einen Beratungstermin, dann sehen wir uns den Bescheid gemeinsam an.
Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes kommt zu Ihnen und schaut sich an, wie selbstständig der Alltag noch bewältigt wird. Bewertet werden unter anderem Mobilität, Selbstversorgung, Orientierung und der Umgang mit Krankheit und Therapie. Viele stellen sich dabei aus falschem Stolz oder aus Scham besser dar, als es der Alltag hergibt, und genau daran scheitern Anträge. Worauf es bei Ihnen ankommt, gehen wir in Ruhe im Beratungsgespräch durch.
Nein, die Pflegeberatung steht unabhängig davon offen. Viele Familien kommen zu uns, obwohl sie ganz woanders versorgt werden oder noch gar keine Pflege haben. Wenn später mehr nötig wird, können wir allerdings schnell weiterhelfen, weil ambulante Pflege und Betreutes Wohnen Plus zum selben Haus gehören. Was in Ihrem Fall passt, besprechen wir im Erstgespräch.
Ja, das ist sogar häufig der Fall. Oft lebt ein Elternteil hier in der Region, während die Kinder mehrere hundert Kilometer entfernt arbeiten. Dass die Entfernung dabei im Weg steht, erleben wir selten, weil wir ohnehin hier vor Ort sind. Wie wir Sie aus der Ferne einbinden, legen wir gemeinsam im Erstgespräch fest.
Wenn Sie bei Ihrem eigenen Pflegegrad oder dem eines Angehörigen unsicher sind, melden Sie sich einfach bei uns. Ein Anruf oder eine kurze Nachricht über das Formular genügt. Alles Weitere besprechen wir gemeinsam im Erstgespräch.